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Über 10 Jahre Netzwerkarbeit für Krankenhäuser

Die Bewegung der Gesundheitsförderung geht zurück auf die Ottawa-Charta der WHO aus dem Jahre 1986, in der erstmals die Entwicklung einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik in allen Lebensbereichen des Menschen gefordert wurde.

Das DNGfK entwickelte sich aufgrund einer Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO die im Jahre 1993 mit dem Pilotprojekt "Gesundheitsförderndes Krankenhaus" begann. Daran nahmen 20 Krankenhäuser aus 11 europäischen Ländern, davon 5 aus Deutschland, teil.

1997 wurden auf der 5. Internationalen Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser in Wien die Ergebnisse vorgestellt und in den Wiener Empfehlungen zusammengefasst. Heute gibt es über 800 Krankenhäuser, die auf dieser Basis in 20 nationalen und 10 regionalen Netzen in 23 europäischen Ländern organisiert sind.

1996 wurde in Prien am Chiemsee das Deutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser gegründet. Mit der Chiemsee-Erklärung gab sich der Verein ein Leitbild, das die internationalen Vorgaben ergänzt und das 1999 in den Homburger Leitlinien weiterentwickelt wurde.

Das Netzwerk stand zunächst Krankenhäusern, später auch Rehabilitationskliniken zur Verfügung. Seit 2011 steht das DNGfK auch Pflegeeinrichtungen unabhängig von Ihrer Trägerschaft offen. Mit der wachsenden Bedeutung von Gesundheitsförderung und Prävention stieg auch das Interesse an einer Mitgliedschaft. Deutschlandweit organisierten sich zeitweise über 70 Häuser in 6 regionalen Arbeitsgemeinschaften. Damit wurden Sie zu Impulsgebern, sowohl untereinander, als auch nach Außen.

Ottawa-Charta