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Vereinbarkeit von Beruf und Familie

1. Definition auf der Grundlage der Standards und Werte des DNGfK

Eine Familienfreundliche Gesundheitseinrichtung entwickelt (vorausschauend) ein ganzheiltiches und nachhaltiges Konzept, das den durch die verschobene Altersstruktur entstehenden Problemen gerecht wird. Sie bezieht Probleme/Wünsche sowohl der Mitarbeiter/innen als auch der Patient/innen und Angehörigen ein und schafft Angebote, die den Menschen zu einer gesunden Lebensweise befähigt und eine gute Work-Life-Balance ermöglicht.

Das Konzept für eine Familienfreudliche Einrichtung sollte Mitarbeiter/innen, Patient/innen, das Unternehmen selbst und die Region/Umwelt umfassen.

2. Ziele:

In Bezug auf Mitarbeiter/innen:
  • Erhaltung gesunder Arbeitskraft / eines gesunden Arbeitsplatzes
  • Mitarbeiter/innenzufriedenheit, Motivation, Identifikation (Corporate Identity)
  • Befähigung zu gesundem Lebensstil, aktive Gesundheitsförderung
  • Gute Bedingungen für Work-Life-Balance
In Bezug auf Patient/innen:
  • Entlastung durch Berücksichtigung der sozialen Situation im Spannungsfeld zwischen Verpflichtungen und Erkrankung
  • Patientenzufriedenheit
  • Zufriedenheit der Angehörigen
In Bezug auf das Unternehmen:
  • Geringe Fluktuation / geringer Aufwand für Personalgewinnung und Einarbeitung
  • Geringere bzw. kürzere Ausfallzeiten
  • Betriebsspezifisches Wissen erhalten, Fachkräftemangel verhindern (Mitarbeiterbindung)
  • Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber (Image)
  • Integration in langfristige Personalentwicklung
In Bezug auf die Region:
  • Kooperation mit regionalen Akteuren (win-win-Situationen)
  • Gemeinsame Wahrnehmung sozialer Verantwortung