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Warum das Thema „psychische Gesundheit?

Für Unternehmen und ihre Beschäftigten ist die psychische Gesundheit ein zunehmend wichtiger werdendes Thema. Schließlich sind sowohl Krankheitszeiten als auch die Anzahl der Frühberentungen aufgrund psychischer Störungen und Belastungen in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Die damit verbundenen Kosten bewegen sich pro Jahr im zweistelligen Milliardenbereich.

Doch trotz eines fundierten Know-hows in Sachen Gesundheitsförderung ist nach wie vor die Zahl der Unternehmen sehr begrenzt, die das Potenzial betrieblicher Strategien zu Gesundheitsförderung und Prävention nicht nur erkennen, sondern auch gewinnbringend für die Mitarbeiter wie für die eigene Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit in entsprechende Maßnahmen ummünzen können.

Vor diesem Hintergrund hat es sich das Projekt psyGA-tranfer zum Ziel gesetzt, die psychische Gesundheit und die Prävention psychischer Gesundheitsgefahren und Erkrankungen in der Arbeitswelt zu fördern, durch

  • Erhöhung der Aufmerksamkeit und des Interesses von betrieblichen und überbetrieblichen Entscheidern und Multiplikatoren in Organisationen
  • Organisation des Wissens von Nutzern
  • Verbesserung des Erfahrungsaustauschs und der Vernetzung

Umfangreiche Informationen, Handlungshilfen, Beispiele guter Praxis sowie Broschüren und Medien zum Thema psychsiche Gesundheit am Arbeitsplatz finden Sie auf dem psyGA-Portal sowie im psyGA-Flyer (PDF), der Projektübersicht (PDF) und der ausführlichen Projektbeschreibung (PDF).

psyGA im DNGfK

Das DNGfK ist einer der Kooperationspartner (PDF) in dem Projekt und ist damit beauftragt, für den Transferbereich Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege (PDF).

  • Materialien und Informationen über geeignete Kommunikationskanäle (Internet, Newsletter, Mitarbeiterzeitungen, Infostände, nationale und international Konferenzen) bekannt zu machen
  • Veranstaltungen/Workshops für unterschiedliche Zielgruppen durchzuführen
  • die Thematik in bestehende Arbeitskreise / Projektgruppen oder geplante Aufgaben / Projekte zu integrieren
  • das Selbsteinschätzungsinstrument hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit zu prüfen

Zuständig für das Projekt beim DNGfK ist Dr. Dagmar Siewerts

Handlungshilfe mit Lösungen und Tipps für Führungskräfte und Unternehmen

In dem Sammelordner wird aufgezeigt, wie Betriebe und ihre Verantwortlichen Hinweise auf Lösungen zu Fragen ihrer betrieblichen Praxis finden können.

Themenbezogen (z.B. zu Motivation, Work-Life-Balance, Demografischer Wandel, Burnout, Change Management) finden sich hier neben Daten und Fakten, Tipps und Lösungsvorschlägen auch Unternehmensbeispiele und Arbeitshilfen.

Die neue Handlungshilfe kann ab sofort im psyGA-Portal als Gesamt-PDF-Datei oder in Einzelteilen herunterladen werden. Ab August steht der Ordner auch in der Print-Version zur Verfügung und ist über den Onlineshop www.bkk.de/psyga zu beziehen.

psyGA-Handlungshilfen

In der ersten Stufe des Projekts vom 1. September 2009 bis 31. Mai 2010 wurden unter dem Motto „Kein Stress mit dem Stress“ vier verschiedene Praxisinstrumente entwickelt, die einzeln aber auch in einer Schuberversion erhältlich sind.

zu den Handlungshilfen

Weitere Informationen zum Thema psychische Gesundheit aus Forschung und Praxis finden Sie beim Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF)