Deutsches Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen e.V.
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Ausschreibungen

Mit unseren Ausschreibungen möchten wir den Community-Aspekt stärken. Die Ergebnisse der Ausschreibungen werden unter Berücksichtigung des Datenschutzes aufgearbeitet und allen Mitgliedern zugänglich gemacht.

Zudem ermuntert das DNGfK Mitglieder und Interessenten neue Wege zu gehen und Erfahrungen und Hindernisse mit Gleichgesinnten zu teilen.

Die Ausschreibungen werden vom unserem Wissenschaftlichen Beirat, Vorstand und externen Förderern des DNGfK unterstützt.

Unsere letzte Ausschreibung war ein voller Erfolg! In unserem letzten Newsletter oder unter Aktuelles können Sie dazu gerne mehr lesen.

Sie möchten mehr über unsere geplanten Ausschreibungen erfahren? Dann kontaktieren Sie uns bitte über unsere Geschäftsstelle.

Aktuelle Projekte

CareKitchen – Weil gesundes Essen auch Self-Care ist

Gesundheitsfördernde Ernährung im Krankenhaus gemeinsam gestalten

Wer täglich für die Gesundheit anderer sorgt, sollte auch die eigene Gesundheit im Blick haben. Doch gerade im Krankenhausalltag treffen Schichtarbeit, Zeitdruck und hohe Verantwortung auf unregelmäßige Pausen und Verpflegungsangebote, die nicht immer zu den Bedürfnissen der Mitarbeitenden passen.
Genau hier setzt CareKitchen an.
Das Deutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen e. V. (DNGfK) hat gemeinsam mit der DAK-Gesundheit das Projekt CareKitchen initiiert. In Zusammenarbeit mit der Kraaibeek GmbH und GESOCA werden Gesundheitseinrichtungen dabei unterstützt, gesundheitsförderliche Ernährung stärker im Arbeits- und Versorgungsalltag zu verankern.

Portrait Olaf Haberecht

„Mit CareKitchen setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen. Unser Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen die Ernährungskompetenz und das Wohlbefinden von Mitarbeitenden und Patienten zu stärken.“

Dipl.-Med. Olaf HaberechtVorstandsvorsitzender des DNGfK

„Unser Ziel im Projekt CareKitchen ist es, ein umfassendes Verpflegungskonzept im Betrieb zu schaffen, das alltagspraktische, gesundheitsförderliche und klimafreundliche Ernährung verbindet. Durch gezielten Kompetenzaufbau werden gesundheitsförderliche Entscheidungen erleichtert – sowohl im Betrieb als auch im privaten Alltag“

Sabine WintersteinStrategisches BGM der DAK-Gesundheit

Warum CareKitchen?

Gesundheitsförderung im Krankenhaus richtet sich nicht nur an Patientinnen und Patienten. Krankenhäuser sind gleichzeitig Arbeitsplatz und Lebenswelt für Tausende Beschäftigte – und damit ein wichtiger Ort für Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung.

Gerade für Beschäftigte im Gesundheitswesen kann es im Arbeitsalltag herausfordernd sein, gesundheitsförderliche Ernährungsgewohnheiten umzusetzen. Schichtdienst, wechselnde Arbeitszeiten, Zeitdruck und begrenzte Pausenmöglichkeiten beeinflussen, wann, wo und was gegessen und getrunken wird.

Forschungsergebnisse unterstreichen die Bedeutung dieses Handlungsfeldes. Systematische Untersuchungen aus Krankenhaus- und Arbeitsplatzsettings zeigen, dass Maßnahmen zur Förderung von Ernährung, Bewegung und gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen positive Effekte auf Ernährungs- und Gesundheitsindikatoren haben können. Besonders vielversprechend sind dabei Ansätze, die nicht ausschließlich das individuelle Verhalten betrachten, sondern auch die Verhältnisse am Arbeitsplatz einbeziehen.

CareKitchen greift genau diesen Gedanken auf: Gesunde Entscheidungen sollen nicht allein von Wissen und Motivation abhängen. Auch die Umgebung muss es ermöglichen, die gesündere Wahl im Alltag tatsächlich treffen zu können.

Unser Ziel: Gesund essen soll einfach und attraktiv sein

CareKitchen möchte Mitarbeitende sowie Patientinnen und Patienten darin unterstützen, informierte und gesundheitsförderliche Ernährungsentscheidungen zu treffen.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um Verbote oder darum, Ernährung als weitere Verpflichtung im ohnehin anspruchsvollen Alltag zu verstehen.

Vielmehr soll gesundheitsförderliche Ernährung als das erlebt werden, was sie sein kann: genussvoll, alltagstauglich und ein Bestandteil von Self-Care.

Das Projekt verbindet deshalb die Förderung individueller Ernährungskompetenz mit der Weiterentwicklung der Verpflegungsbedingungen innerhalb der Einrichtungen.

Ziel ist es,

  • Ernährungskompetenz zu fördern,
  • gesundheitsförderliche Entscheidungen zu erleichtern,
  • attraktive und ausgewogene Verpflegungsangebote weiterzuentwickeln,
  • die Pausen- und Ernährungskultur in den Einrichtungen zu stärken und
  • Gesundheitsförderung nachhaltig in den Krankenhausalltag zu integrieren.

Gemeinsam für eine gesundheitsförderliche Krankenhauskultur

CareKitchen wird in enger Zusammenarbeit verschiedener Partner umgesetzt.

 

Das DNGfK übernimmt die übergreifende Projektkoordination, begleitet die Kommunikation und bindet die beteiligten Mitgliedseinrichtungen eng in den Projektprozess ein. Darüber hinaus organisiert und moderiert das Netzwerk zentrale Projektaktivitäten und unterstützt den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse.

Die DAK-Gesundheit bringt als bundesweit tätige Krankenkasse ihre Expertise im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung ein und schafft die finanzielle Grundlage für die Projektumsetzung.

Die Kraaibeek GmbH bringt ihre Expertise in den Bereichen Prävention, Ernährung und betriebliche Gesundheitsförderung ein. Sie hat insbesondere die bedarfsorientierte Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Ernährungskompetenz der Mitarbeitenden – beispielsweise durch Workshops, Vorträge und weitere praxisnahe Formate inne.

GESOCA legt den Schwerpunkt auf die gesundheitsförderliche Gestaltung der Gemeinschaftsverpflegung. Dazu gehören insbesondere die Analyse bestehender Verpflegungsstrukturen und -angebote sowie die Entwicklung konkreter Ansätze zur Weiterentwicklung von Kantinen-, Cafeteria- und weiteren Verpflegungsangeboten.

So verbindet CareKitchen Netzwerk, betriebliche Gesundheitsförderung, Ernährungsexpertise und die Erfahrungen der Einrichtungen vor Ort.

Vier Pilotkliniken – vier individuelle Ausgangssituationen

CareKitchen wird in vier Pilotkliniken aus dem Netz des DNGfK umgesetzt:

1 | AMEOS Klinikum Hildesheim
2 | Kreiskrankenhaus Osterholz
3 | AMEOS Klinikum Aschersleben
4 | Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

Jede Einrichtung bringt unterschiedliche Strukturen, Verpflegungsangebote und Bedarfe mit. Deshalb gibt es bei CareKitchen keine Standardlösung.

Die Maßnahmen werden auf Grundlage der jeweiligen Ausgangssituation gemeinsam entwickelt und an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und der Einrichtung angepasst.

Von der Bedarfsanalyse zur nachhaltigen Veränderung

CareKitchen folgt einem strukturierten Vorgehen, das sich in drei zentrale Phasen gliedert.

  1. Verstehen: Wo stehen wir?

Zu Beginn steht eine umfassende Bedarfs- und Situationsanalyse. Mitarbeitende werden über unterschiedliche Schichten und Kommunikationswege hinweg befragt. Gleichzeitig werden die vorhandene Küchen- und Verpflegungsinfrastruktur sowie bestehende Angebote betrachtet.

Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:

  • Welche Angebote werden bereits genutzt?
  • Was wünschen sich die Mitarbeitenden?
  • Welche Hindernisse erschweren gesundheitsförderliche Entscheidungen?
  • Wie gut sind Angebote für unterschiedliche Schichten erreichbar?
  • Wo bestehen Potenziale in Kantine, Cafeteria und weiteren Verpflegungsangeboten?

So entsteht ein möglichst realistisches Bild der jeweiligen Situation vor Ort.

  1. Verändern: Was können wir konkret tun?

Auf Grundlage der Ergebnisse werden gemeinsam mit den Einrichtungen passgenaue Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Diese adressieren sowohl die individuelle Gesundheits- und Ernährungskompetenz als auch die Verpflegungsbedingungen und Strukturen innerhalb der Einrichtung.

Zum Maßnahmenportfolio gehören beispielsweise:

  • Learn@Work
    Praxisnahe Workshops und Vorträge vermitteln Wissen und konkrete Strategien für eine ausgewogene Ernährung im Arbeits- und Schichtalltag.
  • Food-Talks
    Niedrigschwellige Gesprächsformate bringen Ernährungsthemen direkt in den Arbeitsalltag und schaffen Raum für Fragen und Austausch.
  • Eat@Work
    Gemeinsam mit den Einrichtungen werden Kantinen-, Cafeteria- und weitere Verpflegungsangebote betrachtet und Möglichkeiten zur gesundheitsförderlichen Weiterentwicklung erarbeitet.
  • Orientierung bei der Essenswahl
    Instrumente wie eine „Gastronomische Ampel“ können dabei helfen, Angebote transparent einzuordnen und gesundheitsförderliche Entscheidungen einfacher zu machen.

CareKitchen verbindet damit Wissen und Kompetenz mit konkreten Veränderungen der Arbeitsumgebung.

  1. Verstetigen: Was wirkt?

Gesundheitsförderung soll nicht mit dem letzten Workshop enden.

Deshalb ist die Evaluation von Beginn an Bestandteil des Projekts. Eingeführte Maßnahmen werden betrachtet, zentrale Kennzahlen erfasst und Rückmeldungen der Mitarbeitenden einbezogen.

Die Ergebnisse helfen dabei, Maßnahmen weiterzuentwickeln, erfolgreiche Ansätze langfristig in den Einrichtungen zu verankern und Erkenntnisse auch für andere Gesundheitseinrichtungen nutzbar zu machen.

Was CareKitchen bewirken möchte

Die erwarteten Wirkungen gehen über die reine Optimierung des Speiseplans hinaus.

Für Mitarbeitende kann CareKitchen dazu beitragen, Ernährung bewusster in den Arbeitsalltag zu integrieren, die eigene Ernährungskompetenz zu stärken und gesundheitsförderliche Entscheidungen leichter umzusetzen. Gleichzeitig können attraktive Verpflegungsangebote und eine gesundheitsförderliche Pausenkultur das Wohlbefinden am Arbeitsplatz unterstützen.

Für die Einrichtungen eröffnet das Projekt die Möglichkeit, Betriebliche Gesundheitsförderung mit Organisationsentwicklung und Gemeinschaftsverpflegung zu verbinden.

Damit unterstützt CareKitchen einen zentralen Gedanken gesundheitsfördernder Gesundheitseinrichtungen: Gesundheit soll auch dort gefördert werden, wo Menschen arbeiten, lernen und versorgt werden.

Wo stehen wir aktuell?

Nach den gemeinsamen Auftaktveranstaltungen ist CareKitchen inzwischen in den Pilotkliniken angekommen.

CareKitchen vor Ort

CareKitchen lebt davon, dass Veränderung nicht nur geplant, sondern gemeinsam mit den Menschen in den Einrichtungen gestaltet wird: Deshalb berichten wir an dieser Stelle regelmäßig über die nächsten Projektschritte: von Bedarfsanalysen und Vor-Ort-Terminen über Workshops und Food-Talks bis hin zu neuen Angeboten und ersten Erkenntnissen aus den Pilotkliniken.

ZurückWeiter

Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte gemeinsam mit unseren Partnern und Pilotkliniken zu gestalten und die gewonnenen Erkenntnisse regelmäßig zu teilen.

Bei Fragen oder Anmerkungen, melden Sie sich gern unter info@dngfk.de oder schauen Sie auf die folgende CareKitchen-Seite:

Gesundheitsförderung in der Pflegeausbildung

Pflegeauszubildende stehen bereits während ihrer Ausbildung unter hohen körperlichen und psychischen Belastungen. Gleichzeitig spielt ihre eigene Gesundheitskompetenz eine zentrale Rolle – sowohl für ihr Wohlbefinden als auch für die spätere Versorgung von Patient:innen.

Das Projekt „Gesundheitsförderung in der Pflegeausbildung“, umgesetzt durch das DNGfK gemeinsam mit der IKK classic, setzt genau hier an: Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz von Auszubildenden nachhaltig zu stärken und gesundheitsfördernde Strukturen in Pflegeschulen zu verankern.

Im Rahmen des Projekts werden praxisnahe Unterrichtsmodule, Workshops und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte entwickelt und umgesetzt. Ergänzt wird dies durch didaktische Materialien, eine systematische Evaluation sowie den Aufbau eines schulübergreifenden Netzwerks gesundheitsfördernder Pflegeschulen.

Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Gesundheit, Ausbildungsqualität und langfristiger Fachkräftesicherung in der Pflege.

Bei Fragen oder Anmeldungen, melden Sie sich gern unter info@dngfk.de. Weitere Informationen finden Sie hier oder scannen Sie den folgenden QR-Code:

Arbeitsgruppen

In unseren Arbeitsgruppen entwickeln wir Strategien und Konzepte für verschiedene Schwerpunkte im Bereich Gesundheitsförderung und Arbeitsgestaltung. Gleichzeitig bieten sie den Teilnehmern eine hervorragende Möglichkeit, sich zu vernetzen. Es sind offene Gremien, die sich ein- bis zweimal im Jahr treffen.

Sie möchten sich in einer der Arbeitsgruppen engagieren?* Sie haben eine Idee für ein Thema? Dann kontaktieren Sie uns bitte über unsere Geschäftsstelle.

AG Qualitätsverträge

Hintergrund

Mit Inkrafttreten der Rahmenvereinbarung zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und dem GKV-Spitzenverband wurde die formale Voraussetzung für die Anbahnung und den Abschluss von Qualitätsverträgen durch Krankenkassen und Krankenhäuser geschaffen.

In vier Leistungsbereichen können sich Gesundheitsfördernde Krankenhäuser für ihre langjährigen Aktivitäten und den resultierenden Nutzen belohnen lassen. Dies gilt z. B. für die folgenden Bereiche:

  • Patient-Reported Outcomes (PROMs) in der endoprothetischen Gelenkversorgung,
  • der Prävention des postoperativen Delirs bei der Versorgung von Älteren,
  • ganzheitliche Ansätze zur Respiratorentwöhnung von langzeitbeatmeten Patienten,
  • sowie der Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen im Krankenhaus.

Chancen durch den Abschluss von Qualitätsverträgen

  • Vergütung von höherwertigen Qualitätsanforderungen in der stationären Versorgung
  • Spezialisierung, Ergebnistransparenz, Patientenorientierung = Gesundheitsförderung
  • Neue Versorgungsformen mit individuell zu verhandelnden Finanzierungsmodellen können vertraglich vereinbart werden

Das bietet die Arbeitsgruppe „Qualitätsverträge“

Nach einem modernen Qualitätsverständnis steht hierbei neben der klinischen Effektivität und Patientensicherheit auch die patientenzentrierte Versorgung, die ein umfassendes Gesundheitsverständnis erfordert.

Die Grundsätze, Standards und Maßnahmen, die die Gesundheitsfördernden Krankenhäuser hierzu erarbeitet haben, können einen wichtigen Wettbewerbsvorsprung bei der Umsetzung von Qualitätsverträgen bedeuten.

Das DNGfK möchte Interessenten in diesem Themenbereich aktiv mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema Qualitätsverträge unterstützen. Durch die Arbeitsgruppe soll beantwortet werden, wie die Expertise des DNGfK genutzt werden kann, um Qualitätsverträge zu gestalten.

Ziel ist es, eine Anleitung zur Unterstützung der Erstellung von Qualitätsverträgen zu entwickeln und für die Gesundheitsförderung in Krankenhäusern entsprechende Regelungen in den bestehenden Qualitätsverträgen zu verhandeln und separat die Gesundheitsförderung in Krankenhäusern als Qualitätsvertrag zu verhandeln.

AG PROMs

Hintergrund

Zur Verbesserung der Versorgungsqualität gewinnen Patient Reported Outcome Measures (PROMs) zunehmend an Bedeutung. PROMs sind Instrumente zur Messung der patientenrelevanten Ergebnisqualität von Behandlungen aus Sicht des Patient*innen. Ergebnisse solcher Messverfahren ermöglichen es Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen ihre Behandlungsqualität zu kommunizieren.

Vorteile, die durch Erfassung von PROMs resultieren können

  • Höhere Chancen auf ein gesteigertes Gesamtüberleben und Verbesserung der Lebensqualität von Patienten
  • Weniger Besuche in der Notaufnahme
  • Verbesserung der Therapiesteuerung
  • Erleichterung bei der Führung von Patientengesprächen und Verbesserung der Arzt-Patienten-Beziehung
  • Effizienter gestaltete Arbeitsabläufe

Das bietet die Arbeitsgruppe „PROMs“

Die Erfassung der Ergebnisqualität einer Behandlung aus Patientenperspektive konzentriert sich auf den realen Nutzen des Patienten und birgt damit ein enormes Verbesserungspotential für eine patientenzentrierte Versorgung. Um dieses Potential ausschöpfen zu können müssen konzeptuelle, methodische und strukturelle Voraussetzungen geschaffen werden.

Die Arbeitsgruppe „PROMs“ organisiert Workshops zur Entwicklung und zum Einsatz von PRO-Messinstrumenten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen.

AG BGM

Hintergrund

Das klassische Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst drei Säulen: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und den Arbeitsschutz. Nach unserem Verständnis sollten Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen sowohl für Patient*innen als auch für Mitarbeitende und die Region ein gesundheitsförderndes Setting sein, dass eigene Strukturen, Prozesse und Angebote dahingehend forciert und manifestiert. Dabei stellen sich für uns das Personalmanagement, die Personalvertretung und insbesondere die Führung als wichtige Treiber dar.

Fachliche Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Volker Nürnberg, welcher Partner bei der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO, Gutachter Gemeinsamer Bundesausschuss und Professor u.a. der TU München ist.

Vorteile, die ein nachhaltiges BGM mit sich bringen kann

  • Zufriedenheit der Arbeitnehmer*innen steigt & verbessertes Betriebsklima
  • Treue und leistungsfähigere Arbeitnehmer*innen
  • Entgegenwirken von Stress durch Aufmerksamkeit, Resilienz oder Wertschätzung

Das bietet die Arbeitsgruppe „BGM“

Die AG BGM trifft sich regelmäßig in virtuellen Meetings als auch Präsenzveranstaltungen, die teilweise durch externe Expert*innen ergänzt werden. Es werden Best-Practice-Beispiele, gesetzliche Neuerungen und Ansprüche, BGM-Umsetzung in den jeweiligen Einrichtungen und fachspezifische Berichte thematisiert und erarbeitet. Ziel ist es, gesundheitsförderliche Verhaltensweisen multiplikativ zu steigern und Verhältnisse zu schaffen, die nachhaltig positiv auf die Gesundheit der Patient*innen, Mitarbeitenden und die Region wirken.

AG Gesunde Regionen

Hintergrund

Gesunde Regionen entstehen durch Integration und Vernetzung von Akteuren, um die medizinische Versorgung von Regionen sicherzustellen. Gesunde Regionen überzeugen durch ihren ganzheitlichen Ansatz, der die Gesundheitsförderung in vielen Settings und Altersgruppen eint. In unserer Vision stellen Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen und weitere Gesundheitseinrichtungen zentrale Kompetenzzentren dar, die durch ihre Rolle in der medizinischen Versorgung an Kooperationsakteure in der gesunden Region zielgerichtet weiterleiten oder Settings durch beratende Unterstützung bei gesundheitsförderlichen Maßnahmen stärken können.

Fachliche Unterstützung von Herrn Dr. rer. medic. h. c. Helmut Hildebrandt, welcher Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG ist, und Markus Laurenz. Er ist Gründer und politische Leitung bei Marktplatz der Gesundheit.

Mögliche Vorteile einer gesunden Region

  • Bedarfsorientiere Versorgung
  • Stärkung der Region
  • Erreichung vulnerabler Gruppen

Das bietet die Arbeitsgruppe „Gesunde Region“

In der AG Gesunde Regionen tauschen sich regelmäßig Mitglieder, Interessierte und politische sowie Gesundheitsakteure aus, um Gesundheitsregionen im Sinne einer integrierten Versorgung zu etablieren. Ziel ist eine Vernetzung der Akteure sowie eine qualitative und effiziente Verbesserung der Gesundheitsversorgung, um Patient*innen zielgerichtet im Gesundheitssystem zu leiten und Leistungen orientiert am Bedarf der regionalen Bevölkerung anzubieten im Rahmen eines politischen Prozesses.

AG New Work

Hintergrund

New Work beschreibt den Wandel und die Gesamtheit der modernen und flexiblen Formen der Arbeit, der Arbeitsgestaltung bzw. der Arbeitsorganisation. Zukunftsfähige Unternehmen, die ihre jungen Mitarbeitenden halten wollen, beschäftigen sich zunehmend mit Faktoren wie Potenzialentfaltung der Mitarbeitenden, Work-Life-Balance, flexible Arbeitsgestaltung (Vertrauensarbeitszeit und -orte) sowie strukturelle und organisatorische Partizipation der Mitarbeiter*innen in einem betrieblichen Kontext. Dabei spielen die Digitalisierung und New Leadership eine übergeordnete Rolle.

Fachliche Unterstützung von Herrn Oliver Schmitz, welcher Geschäftsführer  bei berufundfamilie ist.

Vorteile, die sich aus einer guten New-Work-Strategie ergeben können

  • Zukunftsfähigkeit des Unternehmens & Bewahrung der Individualität des Mitarbeitenden
  • Effiziente Zusammenarbeit
  • Förderung Entwicklung innovativer Ideen

Das bietet die Arbeitsgruppe „New Work“

Während der regelmäßigen virtuellen und Präsenztreffen der AG New Work werden Best-Practice Beispiele ausgetauscht und diskutiert, Expert*innen eingeladen, agile Arbeitsmethoden und Führungsstile vorgestellt und strukturelle Wandel betreut. Gemeinsam schaffen wir ein neues Mindset für den Bereich New Work – neu denken, aktiv verändern, zukunftsorientiert ausrichten.

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