Arbeitsgruppen


In unseren Arbeitsgruppen entwickeln wir Strategien und Konzepte für verschiedene Schwerpunkte im Bereich Gesundheitsförderung und Arbeitsgestaltung. Gleichzeitig bieten sie den Teilnehmern eine hervorragende Möglichkeit, sich zu vernetzen. Es sind offene Gremien, die sich ein- bis zweimal im Jahr treffen.

Sie möchten sich in einer der Arbeitsgruppen engagieren?* Sie haben eine Idee für ein Thema? Dann kontaktieren Sie uns bitte über unsere Geschäftsstelle.

AG Qualitätsverträge

Hintergrund

Mit Inkrafttreten der Rahmenvereinbarung zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und dem GKV-Spitzenverband wurde die formale Voraussetzung für die Anbahnung und den Abschluss von Qualitätsverträgen durch Krankenkassen und Krankenhäuser geschaffen.

In vier Leistungsbereichen können sich Gesundheitsfördernde Krankenhäuser für ihre langjährigen Aktivitäten und den resultierenden Nutzen belohnen lassen. Dies gilt z. B. für die folgenden Bereiche:

  • Patient-Reported Outcomes (PROMs) in der endoprothetischen Gelenkversorgung,
  • der Prävention des postoperativen Delirs bei der Versorgung von Älteren,
  • ganzheitliche Ansätze zur Respiratorentwöhnung von langzeitbeatmeten Patienten,
  • sowie der Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen im Krankenhaus.

Chancen durch den Abschluss von Qualitätsverträgen

  • Vergütung von höherwertigen Qualitätsanforderungen in der stationären Versorgung
  • Spezialisierung, Ergebnistransparenz, Patientenorientierung = Gesundheitsförderung
  • Neue Versorgungsformen mit individuell zu verhandelnden Finanzierungsmodellen können vertraglich vereinbart werden

Das bietet die Arbeitsgruppe „Qualitätsverträge“

Nach einem modernen Qualitätsverständnis steht hierbei neben der klinischen Effektivität und Patientensicherheit auch die patientenzentrierte Versorgung, die ein umfassendes Gesundheitsverständnis erfordert.

Die Grundsätze, Standards und Maßnahmen, die die Gesundheitsfördernden Krankenhäuser hierzu erarbeitet haben, können einen wichtigen Wettbewerbsvorsprung bei der Umsetzung von Qualitätsverträgen bedeuten.

Das DNGfK möchte Interessenten in diesem Themenbereich aktiv mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema Qualitätsverträge unterstützen. Durch die Arbeitsgruppe soll beantwortet werden, wie die Expertise des DNGfK genutzt werden kann, um Qualitätsverträge zu gestalten. Ziel ist es, eine Anleitung zur Unterstützung der Erstellung von Qualitätsverträgen zu entwickeln und für die Gesundheitsförderung in Krankenhäusern entsprechende Regelungen in den bestehenden Qualitätsverträgen zu verhandeln und separat die Gesundheitsförderung in Krankenhäusern als Qualitätsvertrag zu verhandeln.

AG BGM für ältere Mitglieder

Hintergrund

Altersgerechtes Arbeit ist und bleibt aufgrund der Veränderung der Bevölkerungs- und Altersstruktur elementarer Bestandteil strategischer Managementprozesse. Gesundheitseinrichtungen müssen demnach ausreichend auf die Alterung des Personals und den Arbeitskräftemangel vorbereitet sein.

Tendenziell sind ältere Mitarbeiter stärker belastet als jüngere und haben längere Regenerationszeiten nach Belastungsphasen. Mitarbeiter mit hohen Anforderungen an körperliche und psychische Belastbarkeit weisen nicht selten hohe Fluktuationsraten, ein hohes Aussteigerpotential sowie eine zunehmende Flucht in eine Arbeitsunfähigkeit auf.

Um dem entgegenzuwirken und Mitarbeiter zu binden sollten nachhaltige gesundheitsfördernde Maßnahmen in der Unternehmenskultur verankert werden.

Vorteile durch BGM für ältere Mitarbeiter

  • Sicherung der Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter
  • Erhöhtes Arbeitsengagement durch motivierte und wertgeschätzte Mitarbeiter und dadurch mehr Produktivität
  • Steigerung der Attraktivität der Einrichtung und Bindung berufserfahrener Mitarbeiter
  • Keine Mehrbelastungen durch Ausfälle

Das bietet die Arbeitsgruppe „BGM für ältere Mitarbeiter“

Um dem demografischen Wandel, der immer älter werdenden Belegschaft und dem steigenden Fachkräftemangel gerecht zu werden und entgegenzuwirken müssen zielgerichtete langfristige Personalplanungen in quantitativer sowie qualitativer Hinsicht umgesetzt werden.

Das DNGfK bietet Raum für den Austausch des Erfahrungs- und Wissensschatzes zur Lösung arbeitsspezifischer Probleme. Die Arbeitsgruppe erarbeitet Modelle für altersgerechtes Arbeiten zur Gestaltung und Standardisierung gesundheitsfördernder Arbeitsstrukturen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen mit dem Ziel einer Nachhaltigkeit und Gegenfinanzierung.

AG PROMs

Hintergrund

Zur Verbesserung der Versorgungsqualität gewinnen Patient Reported Outcome Measures (PROMs) zunehmend an Bedeutung. PROMs sind Instrumente zur Messung der patientenrelevanten Ergebnisqualität von Behandlungen aus Sicht des Patienten. Ergebnisse solcher Messverfahren ermöglichen es Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen ihre Behandlungsqualität zu kommunizieren.

Vorteile die durch Erfassung von PROMs resultieren können

  • Höhere Chancen auf ein gesteigertes Gesamtüberleben und Verbesserung der Lebensqualität von Patienten
  • Weniger Besuche in der Notaufnahme
  • Verbesserung der Therapiesteuerung
  • Erleichterung bei der Führung von Patientengesprächen und Verbesserung der Arzt-Patienten-Beziehung
  • Effizienter gestaltete Arbeitsabläufe

Das bietet die Arbeitsgruppe „PROMs“

Die Erfassung der Ergebnisqualität einer Behandlung aus Patientenperspektive konzentriert sich auf den realen Nutzen des Patienten und birgt damit ein enormes Verbesserungspotential für eine patientenzentrierte Versorgung. Um dieses Potential ausschöpfen zu können müssen konzeptuelle, methodische und strukturelle Voraussetzungen geschaffen werden. Die Arbeitsgruppe „PROMs“ organisiert Workshops zur Entwicklung und zum Einsatz von PRO-Messinstrumenten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen.